Michael
„Diamond Dogs“ ist ein klassisches B-Movie. Die Story ist nebensächlich, die Schauspieler weitestgehend talentfrei und die Effekte irgendwo in den 80ern hängen geblieben. Aber gerade daraus bezieht der Film seinen Charme. Gradlinig präsentiert „Diamond Dogs“ dem Zuschauer knallharte Action, spart dabei nicht mit dramatischen Filmtoten und lässt einen dümmlichen One Liner nach dem anderen auf den Zuschauer los. Das ganze ist auch nur deshalb so großartig. Weil es „Diamond Dogs“ gar nicht erst versucht sich mit den typischen und Actionfilmen aus der A-Klasse Hollywoods zu messen, sondern offensichtlich ganz bewusst so inszeniert wurde, wie es ist. Woran es gelegen hat, dass genau dieser Film dabei herum gekommen ist, will ich mal offen lassen, ich tippe aber auf ein beschränktes Budget. [Sneakfilm.de]