Michael
Der kanadische Horrorfilm „Subhuman“ weiß zu gefallen. Von Beginn an macht Regisseur Tuit klar wo es in seinem Werk lang geht und von Beginn wird dem Zuschauer klar, dass der Weg zum Abspann ein verdammt blutiger wird. Abgetrennte Köpfe gehören dabei genauso zum Film wie weitere abgetrennte Gliedmaßen, doch auch über Drogen- und Alkoholmissbrauch stolpert der Zuschauer auf seiner Reise in eine Welt voller parasitärer Wiederlinge.
Die Story ist dabei die meiste Zeit über nur ein loser Handlungsrahmen und trägt den Film von einer Metzeleinlage zur nächsten, doch eine tiefer gehende Geschichte erwartet der blutsüchtige Horrorfan auch gar nicht.
Die Splatterszenen sind dann auch recht gut umgesetzt. Zwar sieht man den einzelnen Sequenzen an, dass es sich bei „Subhuman“ eher um ein Low-Budget Projekt handelt und nicht um eine millionenschwere Hollywoodproduktion, doch dafür sieht man auch, dass sowohl Schauspieler und Produzenten Spaß an ihrem Projekt hatten.
Der Film ist allerdings für schwache Mägen nicht geeignet. Das Blut fließt wirklich Hektoliterweise und wie die IMDB richtig festhält ist „Subhuman“ ein „Überraschender Horrorfilm mit gutem Drehbuch und sehr viel Blut“. [Sneakfilm.de]