Michael
Man kann ja von Uwe Boll halten was man will, aber so schlecht wie seine Filme immer gemacht werden, sind die beiden “Bloodrayne”-Filme nun wirklich nicht. Nun gut, es gibt schon einen Qualitätsabfall zwischen dem ersten und den zweiten Teil, doch unter der Prämisse, dass es sich bei “Bloodrayne” und “Bloodrayne II: Deliverance” eher um Filme der Kategorie B-Movie handelt können schon beide Teile unterhalten.
Vor allem der erste Teil überzeugt dabei mit bekannten Namen. Beispiele gefällig? Kristanna Loken (Terminator 3 – Rebellion der Maschinen, Die Nibelungen) als Rayne, Michael Madsen (Sin City, Heiße Nächte in Las Vegas) als Vlademir und Ben Kingsley (Lucky # Slevin, Species) als Bösewicht Kagan. Dazu kommen noch Schauspieler wie Udo Kier (Fear Dot Com, Halloween), Meat Loaf (Fight Club, Spice World – Der Film) und Michelle Rodriguez (Resident Evil, S.W.A.T.).
Doch Namen sind bekanntlich nicht alles, auch die Leistungen müssen stimmen. Und die Leistungen bei “Bloodrayne” sind im grünen Bereich. Einen Oscar wird zwar selbst die Hollywoodgröße Ben Kingsley für seine Darbietung nicht bekommen, aber unter dem Strich sind die Leistungen sehr akzeptabel. [Sneakfilm.de]