Michael
Der Zombiewestern „The Quick and the Undead“ kann überzeugen. Zwar ist die Story nicht sonderlich tiefgreifend, doch dass ist sie in den seltensten Fällen bei Zombiefilmen. Doch was an Tiefgang fehlt, macht der Film mit Innovationen in der Story wieder gut. Ich kann mich jeden Falls nicht entsinnen bisher schon einmal von einem Zombiefilm im wilden Westen gehört zu haben.
Leider gehören die Schauspieler in „The Quick and the Undead“ nicht unbedingt zu den talentiertesten Akteuren. Clint Glenn als Ex-Anführer Ryn Baskin kann dabei noch die überzeugendste Leistung abliefern, während die anderen Schauspieler kaum erwähnenswert sind. Richtig schlecht spielen die Darsteller zwar alle nicht, aber eben auch nicht wirklich gut.
Ähnlich verhält es sich mit den Effekten. Diese können in dieser Produktion nicht mit mit den groß budgetierten Filmen mithalten, können aber für eine Produktion dieser Größe überzeugen. Ob nun die Masken der Zombies oder die Splattereffekte selbst, hier wurde mit Liebe gearbeitet.
Apropos Splatter. Bei einem Zombiefilm muss man auch immer kurz über den Splatterfaktor reden. Dieser ist in „The Quick and the Undead“ auf einem hohen Level. Der Film wartet nicht lange bis er dem Zuschauer den ersten Splattereffekt präsentiert und lässt zwischen den einzelnen Splattersequenzen nur wenig Zeit verstreichen. Bei einer Länge von 75 Minuten, wäre es auch schlecht, wenn der Film sich zwischen den einzelnen Splatterelementen zu viel Zeit lassen würde. [Sneakfilm.de]