Michael
Blood-Red Ox ist in der ersten Hälfte ein verdammt guter Horrorfilm mit dichter Atmosphäre und tollen optischen Spielereien. Gerade wenn die Szenen laufen, die mit rotem Licht gedreht wurden und die so einiges an Kunstblut bietet, schafft es Blood-Red Ox für ein mulmiges Gefühl beim Zuschauer zu sorgen. Leider fällt die zweite Hälfte dann deutlich ab, nämlich ab dem Punkt, wo der Film quasi seinen Plot auflöst und sich hierfür einfach zu viel Zeit nimmt und anfängt zu viel zu erklären. Hier wäre eine kürzere Zeitspanne besser gewesen und weniger Erklärung in jedem Fall mehr. Zum Glück macht die zweite Hälfte den guten Eindruck der ersten Hälfte nicht komplett zunichte, wodurch ein solider Film übrig bleibt, der einem die Chance gibt, mal eine Werk aus einem Land zu sehen, aus dem man eher selten Filme in die Hände bekommt: Bolivien. [Sneakfilm.de]