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Joan Baez


Nein


Staten Island, New York, USA


1941-01-09






Lebenslauf

Joan Chandos Baez ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin, Musikerin und Aktivistin. Ihre zeitgenössische Folkmusik beinhaltet oft Protestlieder und Lieder über soziale Gerechtigkeit. Baez tritt seit über 60 Jahren öffentlich auf und hat mehr als 30 Alben veröffentlicht. Baez gilt gemeinhin als Folk-Sängerin, doch ihre Musik hat sich seit der Gegenkultur der 1960er-Jahre stark diversifiziert und umfasst Genres wie Folk-Rock, Pop, Country und Gospel. Sie begann ihre Karriere als Sängerin 1960 und feierte sofort große Erfolge. Ihre ersten drei Alben, „Joan Baez“, „Joan Baez, Vol. 2“ und „Joan Baez in Concert“, erreichten alle Goldstatus. Obwohl sie selbst Lieder schreibt, interpretiert Baez hauptsächlich Werke anderer Künstler. Sie hat viele traditionelle Lieder sowie Lieder von Künstlern wie der Allman Brothers Band, den Beatles, Jackson Browne, Leonard Cohen, Woody Guthrie, Violeta Parra, den Rolling Stones, Pete Seeger, Paul Simon, Stevie Wonder, Bob Marley und vielen anderen aufgenommen. Sie war eine der ersten bedeutenden Künstlerinnen, die Anfang der 1960er-Jahre Songs von Bob Dylan aufnahm; Baez war bereits eine international gefeierte Künstlerin und trug maßgeblich zur Popularisierung seiner frühen Lieder bei. Ihre turbulente Beziehung zu Dylan wurde später von beiden in Liedern verarbeitet und sorgte für zahlreiche Spekulationen in der Öffentlichkeit. Auf ihren späteren Alben feierte sie Erfolge mit Interpretationen von Werken jüngerer Songwriter wie Ryan Adams, Josh Ritter, Steve Earle, Natalie Merchant und Joe Henry. Zu Baez’ Liedern gehören „Diamonds & Rust“ sowie Coverversionen von Phil Ochs’ „There but for Fortune“ und „The Night They Drove Old Dixie Down“ von The Band. Sie nahm außerdem „Farewell, Angelina“, „Love Is Just a Four-Letter Word“, „Forever Young“, „Here’s to You“, „Joe Hill“, „Sweet Sir Galahad“ und „We Shall Overcome“ auf. Baez trat 1969 beim Woodstock-Festival mit vierzehn Liedern auf und engagiert sich seither unermüdlich für politische und soziale Belange wie Gewaltlosigkeit, Bürgerrechte, Menschenrechte und Umweltschutz. Am 7. April 2017 wurde Baez in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.