10 Violent Women - Zuchthaus der wütenden Frauen - HD stream
Merken Favorite Amazon Prime STREAM Disney +Überblick
Film Vorschau
Kalla Malla
Zehn Frauen unterschiedlicher Herkunft, Klasse und Rasse, tun sich zusammen, um ans große Geld zu kommen. Mit List und Tücke überfallen sie einen Juwelier, der genauso blöd ist, wie er schwul tut. Alles verläuft nach Plan und die Frauen können unerkannt mit der Millionenbeute fliehen. Der Versuch hingegen, den Schmuck in Bares einzutauschen, erweist sich schwieriger als erwartet. Der Hehler, der die Ware abnehmen möchte, will die Frauen linken. Sein Versuch endet tödlich und die Frauen landen im Zuchthaus. Die Lagerleiterin ist eine uralte Frau, die nicht nur lesbisch, sondern auch noch sadistisch veranlagt ist. Zusammen mit ihrer rechten Hand, einer religiösen Fanatikerin, versucht sie die Frauen sexuell zu belangen und zu beherrschen. Doch die zehn neuen Insassinnen halten zusammen. Sie lassen sich weder von den anderen Frauen unterdrücken, noch sonstwie einschüchtern. Da nimmt man auch gerne mal eine Schlägerei, eine Folterung oder etwas sexuelles Begrapschen hin. Wie könnte es anders sein, die Frauen schmieden einen Plan. Während eine sich von der Direktorin befummeln läßt, überwältigen die anderen die Wärterin. In fremden Klamotten kann man dem Gefängnis schließlich entkommen. Die ersten 35 Minuten dieses amerikanischen Machwerkes lassen in keiner Weise auf einen Zuchthausfilm schließen. Schon fast komödienhaft schlengelt sich das erste Drittel des Films in bester »Straßen von San Francisco«-Manier zwischen Krimikitsch und Gangsterkomödie hin und her. Wird der Film dann doch endlich seinem Titel gerecht, kann man trotzdem seinen Augen nicht recht trauen. Da stellt sich die Direktorin doch mit den Worten »Ich bin immer für euch da, wenn ihr mich braucht« vor. Also ehrlich, ein kalter Wasserstrahl würden dem Genre gerechter werden! Auch alle folgenden Begebenheiten, ob Dialoge oder Handlungen, sind völlig ohne Härte und Ernst inszeniert worden. Obendrein wird der Zuschauer 50 Minuten lang hingehalten, bis es endlich die obligatorischen »Knast-Titten« unter der Dusche zu sehen gibt. Ein anschließender Streit unter den Mädchen ist so schlampig in Szene gesetzt worden, daß man denken könnte, es prügeln sich Mädchen im Kindergarten. Sicher trägt auch die wirklich miese Synchronisation zu diesem Desaster bei. Machen wir uns aber nichts vor, sicher geht es in den meisten zivilisierten Gefängnissen in den USA so zu, wie es hier in diesem Film dargestellt wird. Aber wollen wir das auch? Nein, wir wollen Sadismus, Erniedrigung und zuckende, nackte Leiber sehen! Die wenigen Folterungen ab der 55. Minute sind sicher gut gemacht und stellen den Härtehöhepunkt dieses Schundwerkes dar, doch können die den Film auch nicht von dem Rang des schlechtesten Frauengefängnisfilmes befreien. Trotzdem rechtfertigen die letzten 40 Minuten dieses Films die Erwähnung im WIP-Genre, da der Film als Billigkrimi angefangen hat und sich stetig zu einem Sexploitationer mausert, der trotz seiner unzähligen Schwächen dem Genre-Fan kleine Höhepunkte zu bieten vermag. Trotz der fragwürdigen Qualität des Streifens wurde der Film im Laufe der 80er Jahre mit drei verschiedenen Titeln auf drei unterschiedlichen Lables veröffentlicht. Erstmalig 1983. Die Titel und Covermotive wurden immer reißerischer, der Film nicht! Über das wirklich bescheuerte Ende des Films verliere ich kein Wort. Das muß man selber genießen! Fazit: Nackte Haut ist hier Mangelware, dafür gibt's umso mehr lächerliche Dialoge. Nur die alte Oberaufseherin des Gefängnisses spielt überzeugend. Ein emotionsloser Catfight im Duschraum und die (einzige) Folterszene, mit einem Metalleimer über dem Kopf einer Gefangenen, sind die peinlichen Tiefpunkte dieses Machwerks. Auch durch die 10-Dioptrien-Trashfanbrille nicht zu ertragen. Filmischer Sondermüll.
Michael
„Zuchthaus der wütenden Frauen“ lässt alles vermissen, was einen guten Film ausmacht. Zunächst wäre hier die Story zu nennen. Diese kann man nur als banal bezeichnen. Zumal entwickelt sich die Story nur sehr langsam. Vom Juwelenraub bis zur Einbuchtung ins Frauengefängnis vergeht einige Zeit. Zwar ist der Raub an sich schön inszeniert, doch wartet man danach darauf, dass sich der Film zum eigentlichen Handlungsstrang entwickelt. Ein weiterer Punkt sind die Darsteller. Mit Sicherheit zählten die Hauptdarstellerinnen zu der damaligen Zeit, der Film ist von 1982, zu den attraktiven Vertreterinnen ihrer Zunft, schauspielerisch reicht es dabei allerdings nicht für die erste Garde. Wie bei den heutigen Horrorfilmen wurde bei der Besetzung scheinbar mehr darauf geachtet, dass der männliche Zuschauer etwas zu sehen hat als auf Talent. Für mich ist „Zuchthaus der wütenden Frauen“ in jedem Fall kein sehenswerter Film. Wie geschrieben ist die Story sind sonderlich ausschweifend und auch nur wenig spannend umgesetzt. Trotzdem war es mal interessant sich einen Film aus dem sogenannten Sexploitation-Genre anzusehen. Dieses Genre war in seiner Blütezeit ja sehr beliebt bei den Männern und brachte einige Ikonen, zum Beispiel Pam Grier als Foxy Brown hervor. Aus der heutigen Sicht wirkt „Zuchthaus der wütenden Frauen“ allerdings wenig erotisch und vielmehr ungewollt komisch. [Sneakfilm.de]
Kommentare zum Film
Vergleiche und finde den besten legalen Anbieter um 10 Violent Women - Zuchthaus der wütenden Frauen zu sehen.
Finde die besten online Anbieter für 10 Violent Women - Zuchthaus der wütenden Frauen im HD Stream. Wähle jetzt Deine online Videothek aus Amazon, Maxdome, Itunes,.
