Michael
„Restless Souls“ hätte von der Story her ein richtig spannender Film werden können, doch leider gelingt es Regisseur Martin Schmidt (Der Adler – Die Spur des Verbrechens, Mord im Spiel) nicht aus der guten Idee einen fesselnden Film zu kreieren. Ziemlich spannungsarm versucht er seine Geschichte auf das Filmmaterial zu pressen und hat es damit fast geschafft mit zum abschalten zu bewegen.
Zugegeben, Martin Schmidt kann bei seinem Film auch nicht wirklich auf die Leistung seiner Schauspieler setzten. Rebecca Løgstrup (Brothers – Zwischen Brüdern, Der Adler – Die Spur des Verbrechens) als Bianca ist dabei aus meiner Sicht noch die beste Darstellerin in der Besetzung von „Restless Souls“, wohingegen Anne Birgitte Lind (Ein Tag im Mai, Groovy Days) und Jakob Cedergren (Dark Horse, Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger) mich so gar nicht überzeugen konnten. Während man Rebecca Løgstrup ihre Angst jederzeit ansieht, bleiben Lind und Cedergren den gesamten Film über blass.
Auch im Bereich der Schockeffekte kann „Restless Souls“ nicht wirklich punkten. Der Film hat sowieso schon nicht viele Effekte dieser Art und bei den wenigen Schockmomenten versagt der Film auf ganzer Linie. Wer sich bei den Versuchen von „Restless Souls“ für Schreckmomente zu sorgen wirklich erschreckt, der zuckt auch zusammen wenn sein Mobiltelefon klingelt. [Sneakfilm.de]