Michael
Nun gut, „Zoning“ ist bereits 20 Jahre alt, aber das heißt ja nicht, dass der Film schlecht sein muss. Aber „Zoning“ ist schlecht. Ziemlich schlecht sogar. Und dass liegt noch nicht einmal an der von Angelika Hacker und Ulrich Krenkler geschriebenen Story. Diese ist nämlich durchaus gelungen und weißt mit den Hochhausräubern interessante Charaktere auf, doch leider ist Regisseur Krenkler die Umsetzung seines Buches vollkommen missglückt.
Spannungsarm, übersäht mit schlechten Dialogen und mit Darstellern die sich schämen sollten vor die Kamera getreten zu sein inszeniert er „Zoning“. Es macht keinen Spaß sich den Film anzusehen und wenn man bis zum Ende durchhält, dann nur wegen den guten Ansätzen in der Story. Es ist erschreckend, dass heutige Amateurfilme gegenüber diesem Projekt deutlich professioneller und besser gemacht wirken, als dieser Spielfilm.
Nun gut, ich habe den Film jetzt gesehen, dass lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Ein zweites Mal werde ich mir „Zoning“ allerdings nicht ansehen und rate auch allen anderen die ein Auge auf diesen Film geworfen haben diesen Schund links liegen zu lassen. [Sneakfilm.de]