Michael
„One Way Trip“ hat eine fantastischen Showdown, doch der Weg dahin ist extrem mühsam. In der ersten halben Stunden des Film passiert einfach so gar nichts und die Handlung nimmt nur sehr schwer bis gar nicht Fahrt auf und auch nachdem es den ersten der Gruppe erwischt hat, dauert es noch eine ganze Weile, bis der Film den nächsten packenden Moment auspackt.
Das ist in sofern Schade, da das Pilzthema im irischen Horrorfilm „Shrooms“ bereits bewiesen hat, dass es überzeugen kann. Eine schnellere Erzähltempo hätte „One Way Trip“ auf jeden Fall gut getan.
Auch bessere Schauspieler wären einer positiveren Wertung zu Gute gekommen. Die beste Darstellerin der Films ist dabei die bereits aus den beiden „In 3 Tagen bist du tot“-Filmen bekannte Sabrina Reiter. Sie schafft es im Gegensatz zu den anderen Darstellern die Angst und Zerrissenheit ihrer Rolle zu transportieren, währen die anderen Darsteller eher blass bleiben, dabei aber nie auf ganzer Linie enttäuschen. [Sneakfilm.de]