Bloody Jörg
Mit diesem Werk gelang Lucio Fulci der große Durchbruch. Seitdem steht sein Name als Synonym für blutrünstigen Horror. Der Film selbst ist mäßig spannend, wenn auch bisweilen schwer unterhaltsam und hat den Reiz eines billigen Sommerurlaubs an Italiens Stränden. Er wird vor allem von seinen rohen und durchaus überzeugenden Effekten getragen, die wie z.B. in der berühmten Szenen mit dem Holzsplitter, der in ein Auge gebohrt wird, oder mit dem Hai, der unter Wasser gegen einen Zombie kämpft, stets schön graphisch ins Bild gerückt werden. Dafür, dass es sich eigentlich nur um eine Epigone zu Romeros ZOMBIE handelt, ist Fulcis karibisches Inselabenteuer noch recht solide inszeniert, was man von diversen weiteren Zombiekrachern aus Italien, die hiernach folgten, nicht mehr unbedingt behaupten kann.