Michael
Schon nach wenigen Filmminuten wird klar, die Zeichentrickschöpfung „Tamala 2010“ ist alles andere als ein klassischer Trickfilm. Das spiegelt sich nicht nur im Zeichentrickstil wieder, sondern auch in der ungewöhnlichen Geschichte.
Lässt man sich auf den Film ein, wird man allerdings mit einem tollen Filmerlebnis belohnt, dass nicht nur unterhält, sondern auch die grauen Zellen fordert. Will man nämlich alle Zusammenhänge der Geschichte erfassen, muss man mitdenken und jederzeit voll der Sache sein. Dadurch wird „Tamala 2010“ zwar zu einem Film, der nur bedingt für einen feucht-fröhlichen Videoabend geeignet ist, Freunde des anspruchsvollen Kunstkinos kommen dafür umso mehr auf ihre Kosten.
Mich jedenfalls hat der Film begeistert. Er setzt sich deutlich von der durchschnittlichen Filmkost ab und stellte für mich so eine gelungene Abwechslung in meinem Filmleben dar. [Sneakfilm.de]