Kalla Malla
Die Idee des Filmes ist eigentlich nicht schlecht, denn "City Of Rott" stellt den ersten, vollständig animierten Zombiefilm dar. Die Vergleiche mit "South Park" auf dem Cover beziehen sich im Übrigen scheinbar mehr auf die hakeligen und unsauberen Animationen. Denn wer politisch unkorrekten Witz (oder Witz im Allgemeinen) sucht, wird hier kein Erfolgserlebnis haben.
In "City Of Rott" dreht es sich um einen senilen Rentner, der in einer zombieverseuchten Stadt versucht Hausschuhe zu kaufen. Dabei muss er sich jedoch durch gewaltige Zombieherden schlachten...
"Schlachten" ist ein passendes Stichwort, denn mehr passiert hier nicht. Wo ein mit richtigen Schauspielern besetzter Film wenigstens durch die Effekte bei Laune halten könnte, so tragen die schlechten Animationen von "City Of Rott" dazu bei, dass nichtmal die massenhaft vorhandenen Goreszenen unterhalten können.
Der alte Mann läuft quer durch die Stadt, findet hier mal eine Pistole, dort man irgendwas anderes und schlägt / schießt den Zombies auf die selbe Art und Weise immer und immer wieder die Schädel ein. Begleitet wird das ganze durch schier endlos wirkende Dialoge, in welchen der Mann sein Leid klagt.
Nett gemeint, wirklich, aber maximal ausreichend für einen 10 - 20 minütigen Kurzfilm. Mit 78 Minuten zieht sich der Film quälend langsam dahin, da immer die gleichen Szenarien durchgekaut werden und diese, ob ihrer schlechten bzw. mittelmäßigen Umsetzung in Bezug auf den Zeichenstil, zu keiner Sekunde überzeugen können.
Gore hat es allemal und wahrscheinlich hat man hier sogar mehr Untote, als in "Die Horde" oder vergleichbaren Filmen. Doch es ist öde. Da rettet die witzige "Story" des Filmes genauso wenig etwas daran, wie die Tatsache, dass ich "City Of Rott" nicht mit klassischen Filmen vergleichen sollte - es aber trotzdem tue.